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Wissenschaftliche Abbildungen nach Vorlagen und mit Genehmigung der Maharishi Veda GmbH (www.meditation.de)
Zunahme der
Gehirnwellen-Kohärenz (1)
Zunahme der
Gehirnwellen-Kohärenz (2)
Gehirnfunktion bei Kosmischem Bewusstsein Gehirnwellen-Kohärenz während des Yogischen Fliegens Zunahme der EEG-Kohärenz im Frontalhirn während der TM und während konzentrierter Aktivität Zunehmende Aktivierung ungenutzter Gehirnreserven Stärkere Beteiligung der Gehirnhälften an kognitiven Funktionen Änderung der mittleren Gesamtkohärenz in allen Gehirnarealen Erhöhter zerebraler Blutstrom

Wichtige Links:

Klassifizierung der Gehirnwellen nach Wikipedia

www.totalbrain.ch

B. Verbesserte Gehirnwellenkohärenz

durch die Ausübung der Transzendentalen Meditation

und des TM-Sidhi-Programms

Gehirnwellenmessungen

Brain-Mapping – Nachweis für die Gehirnintegration

Integration oder Kohärenz (Geordnetheit der Gehirnwellenaktivität) im Gehirn ist die Grundlage für klares Denken und erfolgreiches Handeln. Brain-Mapping kombiniert Messungen der Kohärenz des Vorderhirns, des Verhältnisses von Alpha/Gamma-Auftreten und der Art und benötigten Zeit der Vorbereitung des Gehirns auf Reaktionen, um daraus eine Indexzahl für den Grad der Gehirnkohärenz zu errechnen, der das Ergebnis regelmässiger Ausübung der Transzendentalen Meditation und ein Gradmesser für wachsende Erleuchtung ist. Dabei wird eine spezielle „Gehirn-Integrations-Skala“ verwendet, mit der das Maß für die Kopplung/Zusammenarbeit der verschiedenen Areale genau bestimmt werden kann.“

Mittels EEG Messungen (Elektroenzephalogramm) wird die Integration der beteiligten Gehirnareale bei der Durchführung verschiedener Aufgaben gemessen.
Die „Brain Integration Report Card“ dokumentiert die jeweils erreichte individuelle Persönlichkeitsentwicklung auf der Basis der Gehirnmuster. Neben den EEG-Messungen finden (in einer ausführlichen Analyse) auch die Ergebnisse standardisierter psychologischer Tests sowie Auswertungen von Selbsteinschätzungen zur Entwicklung des eigenen Bewusstseins in die „Brain Integration Report Card“ Eingang. Diese Werte können als Anzeichen für zunehmende Gesundheit, Glück und Erfolg gewertet werden.
Je höher die Kohärenz, desto besser die Gesamtleistung des Gehirns. TM erhöht nachweislich die Kohärenz.

Dr. A. Arenander:
»Gehirnwellenkohärenz während TM«
(2 Min., englisch mit deutschen Untertiteln)
Gehirnwellenmessungen Um Übereinstimmungen (Kohärenzen) der elektrischen Aktivität der Gehirnrinde zu erfassen, bringt man an jeweils zwei verschiedenen Stellen des Schädels Elektroden an. Dabei untersuchen Forscher entweder verschiedene Stellen an derselben Gehirnhälfte oder an sich spiegelbildlich gegenüber liegenden Stellen beider Gehirnhälften. Ein Computer vergleicht jeweils zwei der dort abgeleiteten Signale und prüft sie auf ihre Übereinstimmung.

Gehirnwellenkohärenz1

Zunahme der
Gehirnwellen-Kohärenz (1)

während der Transzendentalen Meditation

EEG-Ableitungen von Personen mit unterschiedlich langer Meditationspraxis. Jeder "Berg" auf der Grafik signalisiert eine Ubereinstimmung der Gehirnwellen zu 95% über mindestens 10 Sekunden in verschiedenen Frequenzen von 0-25 Hertz. In Ruhephasen von Nichtmeditierenden treten beim Wachen oder Schlafen keine Kohärenzen auf, bei TM-Anfangern zeigen sich sofort Alpha-Wellen (10 Hz), mit zunehmender Praxis Theta-Wellen (6Hz) und schließlich Kohärenzen in allen Wellenbereichen.

Als Kohärenz definieren Forscher dabei die mathematisch ermittelte Übereinstimmung zwischen den Phasen des EEGs einer bestimmten Frequenz, die an den zwei verschiedenen Stellen der Kopfhaut abgeleitet werden.

Gehirnwellenkohärenz1

Zunahme der
Gehirnwellen-Kohärenz (2)

während der Transzendentalen Meditation

EEG-Ableitungen von Personen mit unterschiedlich langer Meditationspraxis. Jeder "Berg" auf der Grafik signalisiert eine Übereinstimmung der Gehirnwellen zu 95% über mindestens 10 Sekunden in verschiedenen Frequenzen von 0-25 Hertz. Mit zunehmender Meditationspraxis zeigen sich diese Kohärenzen schon vor oder nach der TM mit geschlossenen Augen, ein Zeichen dafür, dass der geordnete Ruhezustand des Gehirns sich auch nach der Meditation in der normalen Tagesaktivität fortsetzt.

Gehirnfunktion bei kosmischem Bewusstsein

Referenz: Mason LI, Alexander CN, Travis FT, Marsh G, Orme-Johnson DW, Gackenbach J et al. Electrophysiological correlates of higher states of consciousness during sleep in long-term practitioners of the Transcendental Meditation program. Sleep 1997 20(2):102-110

In dieser Untersuchung entwickelten Forscher eine auf verschiedenen Funktionen der Hirnrinde beruhende Integrationsskala. In sie gingen drei Faktoren als umgerechneter z-Wert ein: die Gehirnwellen-Kohärenz über alle Wellenbereiche in den frontalen EEG-Ableitungsstellen, die unterschiedlichen Werte von Hirnpotenzialen bei verschiedenen Aufgaben während der Aktivität (CNV-kontingente negative Variationen) und die Amplitude der Wellen an allen Ableitungsstellen des Gehirns. Die Regressionslinie durch die individuellen Punkte der einzelnen Testpersonen zeigt an, dass mit wachsender Bewusstseinsentwicklung das Gehirn deutlich messbare, geordnetere Funktionsweisen annimmt.

Gehirnfunktion im Kosmischen Bewusstsein

DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION

Wissenschaftliche  Grundlagen

Es gibt zunehmend mehr wissenschaftliche Forschungsarbeiten, die Personen untersuchen, die die Abwesenheit von Raum, Zeit und körperlicher Wahrnehmung während der Meditation erfahren. So nimmt beispielsweise bei Praktizierenden des ‚Tibetischen Buddhismus’ der cerebrale Blutfluss in den frontalen Bereichen des Gehirns linksseitig zu und rechtsseitig ab, wenn sie den “Verlust der üblichen Erfahrung von Raum und Zeit” erfahren. Bei Ausübenden des ‚Diamont Way Buddhisms’ erhöht sich die 40-Hertz-Amplitude der Gehirnwellen rechts frontotemporal (vorne-seitlich) gemessen, wenn “sie sich selbst in eine grenzenlose Leere verlieren”.

Bei allen TM-Ausübenden ändert sich die Gehirnwellenkohärenz (s. dort) und das Atemmuster (s. dort); Diese Effekte nehmen mit der Länge der Praxis und der Häufigkeit der Transzendenzerfahrungen zu.  

Wissenswerte Hintergrundinformation

Durch  längere, regelmäßige Praxis der TM (und der TM-Sidhis) entwickelt sich kosmisches Bewusstsein, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Erfahrung von Transzendenz auch während der Tages-Aktivität und des Schlafens bestehen bleibt. Inzwischen gibt es viele TM-Praktizierende, die seit einem Jahr oder länger in diesem integrierten Zustand leben. Einer der Versuchspersonen beschreibt diese Koexistenz mit der Transzendenz folgendermaßen: “Die Anregung der Aktivität während des Wachseins kommt und geht; die Trägheit des Schlafes kommt und geht. Trotzdem ist da, während dieser sich verändernden Werte von Wachen und Schlafen, eine stille, unbegrenzte, immerwährende Bewusstheit, die ich bin - ich gehe niemals meinem Selbst verloren.”  

1.)    Frühere Studienergebnisse

EEG-Untersuchungen zeigten bei Personen, die Transzendenz erfahren, eine erhöhte Alpha-Theta-Aktivität der Gehirnwellen. Bei Menschen, die während des Schlafes Transzendenz aufrecht erhalten, fanden Forscher einerseits eine höhere Alpha-EEG-Amplitude (Höhe der Welle) und -Kohärenz, die gemeinsam ein Anzeichen für Transzendieren im Wachzustand sind. Parallel dazu zeigten sich während Stadium 3 und 4 des Tiefschlafs (oder Delta-Schlafs) dabei Delta-Wellen, die tiefen Schlaf anzeigen.

 

Außerdem fanden die Forscher Unterschiede in der sogenannten kontingenten negativen Variation (CNV, wörtlich: abhängige negative Schwankung). Diese ist ein negatives Hirnwellenpotenzial, das zwischen einem warnenden Reiz (S1) und einem nachfolgenden Stimulus (S2), auf den der Getestete sofort reagieren soll, auftritt (s.u.). Ein Beispiel für eine einfache CNV-Aufgabe: Die Versuchspersonen sehen für 150 msec ein Sternchen auf einem Computerbildschirm (S1) und hören 1,5 sec später einen Dauerton (S2), den sie so schnell wie möglich per Knopfdruck abstellen sollen.

Die frühe kontingente negative Variation innerhalb der ersten 500-800 msec nach dem Sternchen-Warnreiz (S1) zeigt bei allen Personen automatische, orientierende Vorgänge an. Daher unterscheiden sich in der frühen CNV Personen mit häufigen oder seltenen Transzendenz-Erfahrungen nicht voneinander.

Die späte CNV, die innerhalb der 200 msec vor dem dann folgenden Ton (S2) gefunden wird, misst nun die bereits auf die Handlung vorbereitende Aktivität des Gehirns, da die Personen wissen, dass sie gleich reagieren sollen. Bei Personen mit häufigen Transzendenz-Erfahrungen nahm bei einfachen Aufgaben (Sternchen uTon) die späte CNV, das vorbereitende Hirnpotenzial  vor dem Reiz (S2) zu.

Umgekehrt verhielt es sich bei Wahl- Aufgaben. Bei diesen sieht der Geteste ebenfalls sehr kurz beispielsweise eine ein-oder zweistellige Zahl auf dem Computer-Bildschirm, die nach kurzem Intervall von einer zweiten, jedoch anderer Größe, gefolgt wird. Die Personen sollen dann einen Knopf in der linken Hand drücken, wenn die erste Zahl die größere war oder aber einen Knopf in der rechten Hand drücken, wenn die zweite die größere war. Bei diesen Wahl-Aufgaben war interessanterweise die späte CNV bei Personen mit häufigen Transzendenz-Erfahrungen niedriger als bei den Kontrollpersonen. Dies interpretierten die Forscher als ein eher ausgewogenes Erwartungsverhalten, bei dem die Personen entspannt auf den Wahlreiz S2 warteten, bevor sie mit der Reaktion begannen.

Durchführung der Untersuchung

Kontrollierte, nicht-randomisierte, prospektive Einfachblindstudie mit 51 Personen vergleichbaren Alters, die vorher noch an keiner Studie teilgenommen hatten.

Neu an dieser Untersuchung war:

• Die Forscher testeten Personen mit intensiver Meditationspraxis, die eine dauerhafte Integration von

  Transzendenz mit Schlafen und Wachen aufwiesen (stabiles Kosmisches Bewusstsein),

• sie verglichen die EEG-Amplitude (Höhe der Wellen) und EEG-Kohärenz während Aufgaben,

• sie maßen die späte CNV (s.o.) bei einfachen und bei Wahl-Aufgaben (choice-tasks).

 

Der Psychologe Fred Travis vom Psychology Department, Alarik Arenander vom Brain Research Institute, Keith Wallace vom Physiology-Department der MUM und Joe Teece vom Psychology Department der Universität Boston untersuchten 3 Gruppen à 17 Personen :

1. Nicht-Meditierende (= Selten),

2. TM-Meditierende mit häufigen Transzendenz-Erfahrungen innerhalb der Meditation, aber wenig

    Erfahrungen von Kosmischem Bewusstsein (=Manchmal, Länge der Praxis: 7,8 + 3.0 Jahre), sowie

3. TM-Ausübende mit konstanter Erfahrung von Transzendenz parallel zu Wachen und Schlafen (=Konstant, Länge der Praxis: 24,5 + 1,2 Jahre).

Alle Personen wurden zwischen 15-17.00 Uhr untersucht, damit die Morgenmeditation der Meditierenden 6-8 Stunden zurücklag und die Ergebnisse nicht durch eine direkt davor erfolgte TM-Ausübung erzeugt sein konnten.

 

I.        Die Untersucher verglichen die Selbsteinschätzung der Personen mit Hilfe zweier Fragebögen, die

           Qualität und Häufigkeit von Transzendenz-Erfahrungen standardisiert messen: ‚Hood’s M-Scale’‚

           (M=Mystizismus) und ‚Baruss’s Physical-Transcendent-Scale’. Die Ergebnisse dieser Tests deckten

           sich mit den Selbsteinschätzungen der Teilnehmer: Alle drei Gruppen unterschieden sich in der

           Intensität und Häufigkeit ihrer Transzendenz-Erfahrungen signifikant voneinander. 

II. a).  Die Personen erhielten vier verschiedene CNV-Aufgaben mit je 31 Reaktionszeit-Durchgängen

           innerhalb von sieben Minuten, deren Reihenfolge per Zufall erzeugt wurde. Die negativen

           Potenziale wurden ermittelt für einfache CNV (z.B. Stern u Ton-Abstellen (s.o) und Wahl-

           Aufgaben (z.B. Zahlen verschiedener Größe, s.o.). Durch eine gleichzeitig angebrachte EOG-

           Augen-Elektrode wurden Artefakte durch Blinzeln oder Lidschlag herausgefiltert. Dadurch

           entfielen für die Auswertung weitere CNV- Aufgaben, die bei zu vielen Durchgängen der

           Teilnehmer Störfaktoren enthielten.

     b).  Da die Wahl-Aufgaben mehr erkennende Gehirnfunktionen erfordern, als die einfachen CNV-

            Aufgaben, maßen die Forscher während der Durchführung der Wahl-Aufgaben außerdem Kohä-

            renz und Amplitude der Hirnwellen an 9 verschiedenen Ableitungsstellen sowie die Herzfrequenz.

III.             Während einer 15-minütigen Stille-Sequenz direkt im Anschluss an die CNV-Messungen maßen

            Forscher an den gleichen Ableitungsstellen die Kohärenzen und Amplitude der Hirnwellen

            sowie die Herzfrequenz. Dabei saßen die 17 Nicht-Meditierenden 15 Minuten mit geschlossenen

            Augen, während die beiden anderen Gruppen genauso lange die TM ausübten.

            Auch bei den EEG-Daten wurden Artefakte durch Augenbewegungen eliminiert.

IV.             Danach befragten die Interviewer alle Personen auf halb-standardisierte Weise nach ihren

            Erfahrungen, die detailliert niedergeschrieben wurden und an anderer Stelle verwendet werden.

 

CNV: In der Nicht-Meditierenden-Gruppe (Selten) war (wie in den Voruntersuchungen) die kontingente negative Variation, in Mikrovolt gemessen, der einfachen CNV-Aufgaben am niedrigsten, und bei den Personen mit stabilem kosmischem Bewusstsein (Konstant) am höchsten. Umgekehrt war bei den Wahl-Aufgaben die CNV bei den Nicht-Meditierenden (Selten) am höchsten und bei den Personen mit stabiler Transzendenz (Konstant) am niedrigsten. Das Hirnwellen-Potenzial der Personen mit Transzendenz während der Technik der TM, aber wenig im täglichen Leben (Manchmal), lagen bei beiden Aufgaben-Arten zwischen den beiden anderen Gruppen. 

Die elektro-kortikalen Messungen während der CNV und während der Ruhe mit geschlossenen Augen unterschieden sich signifikant für alle drei Gruppen.

Ergebnisse  

Es kristallisierten sich drei verschiedene Charakteristika für Personen mit aufrecht erhaltener Transzendenz während des Wachens und Schlafens (Konstant) heraus:

1. Hohe frontale 6-12, 12-25 und 25-40 Hz EEG-Kohärenz während der CNV-Aufgaben, also eine interhemisphärische Kohärenz über alle Gehirnwellenbereiche (p <.024 -.0001),

2. Hohe 6-12 Hz Amplitude in 8 von 9 Ableitungsstellen: frontal, zentral und parietal (vorne, mittig und

    seitlich) während der Wahl-Aufgaben (p<.0004-.0001) und

3. unterschiedliche Muster der CNV-Amplitude während der einfachen und der Wahl-Aufgaben.

Reaktionsgeschwindigkeit, Herzfrequenz und die Menge der Augenbewegungen unterschieden sich innerhalb der drei Gruppen nicht signifikant voneinander.

Ruhe: Die EEG-Amplitude während der TM ergab keine signifikanten Unterschiede zwischen der Gruppe der kosmisch Bewussten und den zwei anderen Gruppen. Dies bestätigt frühere Ergebnisse, nachdem die Amplitude weniger gut zwischen verschiedenen Bewusstseinszuständen unterscheidet als die Kohärenz. Im Gegensatz dazu zeigten die TM-Meditierenden mit wenig Transzendenz in der Aktivität (Manchmal) über alle Gehirnwellenbereiche (6-45 Hz) signifikant größere Kohärenzen als die Nicht-Meditierenden (Selten), was früheren Forschungsergebnissen entspricht. Auf den ersten Blick jedoch überraschend: Die Kohärenzen der Kosmisch Bewussten (Konstant) und der anderen TM-Gruppe (Manchmal) unterschieden sich jedoch nicht signifikant voneinander, obwohl beide Gruppen einen großen Unterschied in der Länge ihrer TM-Praxis aufwiesen (24 versus 8 Jahre, s.o.). Dieser Effekt in der Breitband-Kohärenz wurde ebenfalls schon früher gefunden.

 

Neu ermittelte Integrationsskala

Signifikant unterschiedliche Wirkungen der verschiedenen Gruppen traten insgesamt in 24 Variablen auf:

1. bei einfacher CNV - Amplitude  an vier Elektroden,

2. bei Wahl-Aufgaben  - 6-12 Hz-Amplitude an acht Elektroden.

3. Unterschiede zwischen einfacher und Wahl-CNV an neun Elektroden, und

4. Wahl-Aufgaben-EEG-Kohärenz frontal über alle drei  Frequenzbereiche (6-12, 15-25, 35-45 Hz).

Mit Hilfe verschiedener statistischer Verfahren reduzierte das Forscherteam die gefundenen Daten in zwei aufeinanderfolgenden Schritten (Principal Components Analysis u schrittweise Regression) auf drei Hauptvariablen, die sich als hoch signifikant für die Unterschiede zwischen den Gehirnwellenmustern bei Personen mit seltener, manchmal auftretender und dauerhafter Transzendenz-Erfahrung erwiesen: frontale EEG-Kohärenz über alle Wellenbänder, die Differenzwerte zwischen einfachen und Wahl-CNV sowie die 6-12 Hz-Amplitude vorne, zentral in der Mitte und seitlich. Diese drei Variablen setzten sie statistisch weiter miteinander in Beziehung und ermittelten daraus für jeden Probanden einen z-Wert als ein Maß für die Kombination aller drei Variablen, der eine Aussage über die Funktion seines Gehirns macht. Diesen z-Wert übertrugen sie in eine Skala und bildeten zusätzlich eine Regressionslinie, die anzeigt, dass die z-Werte mit zunehmender Transzendenz-Erfahrung ansteigen. Die so ermittelte Skala nannten sie Integrationsskala, die für spätere Forschungen als Maßstab für die Ermittlung des Bewusstheitsgrads einer Person dienen kann.

 

Besondere Bedeutung

1. Diese Studie ist die erste Studie weltweit, die objektiv körperliche Merkmale bei kosmisch bewussten Menschen im Wachzustand untersucht. Sie zeigt, dass sich deren Gehirnfunktionen nicht nur signifikant messbar von denen von Personen ohne Meditationserfahrung unterscheiden, sondern auch von Meditierenden, die Transzendenz wohl während der Meditation erfahren, aber außerhalb der TM kaum.

Damit bestätigt sie die von Maharishi bereits seit Jahrzehnten aufgestellte Behauptung, dass sich verschiedene Bewusstseinszustände an unterschiedlichen körperlichen Funktionen zuverlässig ablesen lassen.  

2. Die Gehirnwellenpotenziale bei der CNV zeigen darüberhinaus den praktischen Nutzen des integrierten Zustands von Transzendenz im täglichen Leben, da Kosmisch Bewusste effektiver und anstrengungsloser Aufgaben des täglichen Lebens bewältigen.

 3. Bemerkenswert: Die Gehirnwellenmuster der kosmisch bewussten Personen während der TM-Praxis unterscheiden sich nicht signifikant von Meditierenden mit wenig Transzendenz tagsüber (s.u. Studie IV.).

 

Referenz

Biological Psychology, 00, 2002, S. 1-27
??Travis FT, Tecce J, Arenander A, Wallace RK. Patterns of EEG coherence, power, and contingent negative variation characterize the integration of transcendental and waking states. Biological Psychology 2002;38(1):37-51.
??Travis FT, Tecce J, Arenander A, Wallace RK. Patterns of EEG coherence, power and contingent negative variation characterize the integration of transcendental and waking states. Biological Psychology 2002 61(3):293-319

 

Weitere Studien zum Thema

I. Untersuchung bei Personen mit Wachschlaf: 11 Langzeit-TM-Meditierende, die seit mindestens 5 Jahren konstanten Wachschlaf hatten, zeigten im Tiefschlafstadium 3 und 4 gegenüber 9 Kurzzeit-TM-Meditierenden und 11 Nicht-Meditierenden signifikante Unterschiede:

1.)    EEG: a) Theta-Alpha-Wellen (6-10 Hz) überlagern die Delta-Aktivität der Gehirnwellen. (Delta-Wellen

                     Regeneration im Schlaf, damit ein Anzeichen für tiefen, erholsamen Schlaf.)

           b) höhere Theta 2 (6-8 Hz)-Alpha 1 (8-10 Hz)-Amplitude, bei gleicher Amplitude von Delta-Wellen. Die Personen ohne Meditationserfahrung zeigten die kleinste Amplitude bei Theta 2-Alpha 1, diejenigen mit Meditationserfahrungen eine mittlere und diejenigen mit Wachschlaf die höchste.

2.)    Im EMG der Haut (Elektromyogramm = elektrische Impulse der Muskulatur) reduzierte Aktivität. Phasenweise trat eine völlige Atonie (kein Muskeltonus mehr) auf, ein Zustand, der vorher noch nie während Delta-Schlaf bei anderen Bevölkerungsgruppen gefunden wurde!

.)    Im EOG (Elektro-Okulogramm): Die REM-Phasen (Rapid Eye-Movement = schnelle Augenbewe-gungen, die Traumaktivität anzeigen) hatte eine größere Dichte.

Referenz: Mason LI, Alexander CN, Travis FT, Marsh G, Orme-Johnson DW, Gackenbach J et al. Electrophysiological correlates of higher states of consciousness during sleep in long-term practitioners of the Transcendental Meditation program. Sleep 1997 20(2):102-110

 

II. Subjektive Erfahrung von reinem Bewusstsein und ihre physiologischen Entsprechungen. In diesem Artikel berichtet Dr. Travis, Professor des Fachbereichs Psychologie an der MUM, über subjektive Berichte von Personen mit klaren Transzendenz-Erfahrungen, die durch das Fehlen von Raum, Zeit und Körpergefühl charakterisiert sind. Er stellt ihnen die gefundenen physiologischen Entsprechungen gegenüber: Atmung ohne Lungenbewegungen, autonome Orientierung beim Beginn der wieder einsetzenden Atmung sowie von höheren Amplituden im EEG (peak-EEG power).

Referenz: Travis F, Pearson C. Pure consciousness: Distinct phenomenological and physiological correlates of "consciousness itself". International Journal of Neuroscience 1999;100:77-89.

 

III. Kontingente negative Variation (CNV). Personen mit täglichen Transzendenz-Erfahrungen während der TM zeigten signifikant die höchste späte kontingente negative Variation bei einfachen Reaktionszeit-Versuchen (Aufblitzen (S1) Þ Ton (S2)),  Personen mit häufigen Transzendenz-Erfahrungen (10-20 pro Jahr) die mittlere und Personen ohne Transzendenz-Erfahrungen (<1 pro Jahr) die geringste späte CNV. Ihre am Gehirn ablesbare vorbereitende Aufmerksamkeit war demnach deutlich die höchste. Bei Reaktionszeit-Versuchen, bei denen zwischen den eigentlichen Stimuli drei störende Zahlen eingeblendet wurden, die der Proband sich merken sollte, war die erste Gruppe am wenigsten ablenkbar, die zweite Gruppe lag in der Mitte, während die Personen ohne Transzendenz-Erfahrungen sich am stärksten ablenken ließen.           

Referenz: Travis FT, Tecce JJ, Guttman J. Cortical plasticity, contingent negative variation, and transcendent experiences during practice of the Transcendental Meditation technique. Biological Psychology 2001 55(1):41-55

 

IV. Gehirnwellen-Vergleich bei TM-Anfängern und CC-Personen: Die Gehirnwellenmuster bei MUM-Studenten (>1 Jahr TM), und die von Personen im CC sind während der Ausübung der TM identisch. Bei geöffneten Augen zeigten die Langzeit-TM-Meditierenden mit Erfahrungen von dauerhafter Transzendenz im täglichen Leben, jedoch genau diejenigen Muster, die sonst nur während der TM gefunden wurden: eine erhöhte Alpha-Theta- (6-10 Hz)-Amplitude über alle 11 Ableitungsstellen ebenso wie eine erhöhte Alpha-Kohärenz. Dies stützt frühere Ergebnisse, dass die Technik der TM bereits bei Anfängern optimal funktioniert – durch den regelmäßigen Wechsel der Ausübung und der Aktivität im täglichen Leben wird die dadurch erzeugte Physiologie zunehmend in das tägliche Leben integriert, bis hin zur Erleuchtung.

Referenz: Department of Psychology, Maharishi University of Management: EEG Markers of growing higher states of consciousness during Eyes-Open Periods

Gehirnwellen-Kohärenz während des Yogischen Fliegens

Während des Yogischen Fliegens tritt eine beeindruckende Gehirnwellenkohärenz über alle Frequenzbereiche auf. Dieses Gehirnwellenmuster ist einzigartig und deutet auf eine starke Integration aller Funktionen der Gehirnrinde hin.



Zunehmende Aktivierung ungenutzter Gehirnreserven

Während der Transzendentalen Meditation sind frühe sensorische Komponenten der Gehirnreaktion auf somatosensorischeReize über ein großes Gebiet des Cortex verteilt; dies weist auf eine größere Beteiligung des gesamten Gehirns bei der Reaktion auf einen Reiz hin.

Referenz1. International Symposium ‘Consciousness and Brain’, Russian Academy of Science, Moscow,p. 19, 1992.
Referenz2. Proceedings of the International Symposium Psychological and Biochemical Basis of Brain Activity (St. Petersburg, Russland): June 2224, 1992.

High levels of EEG coherence measured during Transcendental Meditation are significantly correlated with higher creativity, greater efficiency in learning new concepts, more principled moral reasoning, higher verbal intelligence (IQ), less neuroticism, higher academic achievement, clearer experiences of Transcendental Consciousness, and greater neurological efficiency (faster spinal reflex recovery).

Reference: International Journal of Neuroscience 13: 211-217, 1981; 15: 151-157, 1981; Scientific Research on Maharishi’s Transcendental Meditation and TM-Sidhi Programme: Collected Papers, Volume 1: 208-212, 1977; Volume 4: 2245-2266, 1989

Zunahme der EEG-Kohärenz im Frontalhirn während der TM und während konzentrierter Aktivität

Diese Studie zeigt erstens, dass Studenten sehr schnell, nach nur wenigen Monaten, den Prozess des Transzendierens während der Ausübung der Transzendentalen Meditation beherrschen, und zweitens, dass die damit verbundene EEG-Kohärenz des Frontalhirns systematisch Teil der täglichen Aktivität nach der Meditation wird. Der Zustand ruhevoller Wachheit wird zunehmend die Grundlage aller Erfahrung während des Tages.

Referenz: International Journal of Neuroscience116:1519-1538, 2006.
Cross-Sectional and Longitudinal Study of Effects of Transcendental Meditation Practice on Frontal Power Asymmetry and Frontal Coherence
Frederick Travis, PhD1
Alarik Arenander, PhD2
Key words: Coherence, frontal lobes, lateral asymmetry, meditation, Transcendental Meditation, consciousness
Running title: Frontal Asymmetry, Coherence and TM practice.

Abstract

Two studies investigated effects of Transcendental Meditation (TM) practice on mental health and on alpha power asymmetry, gamma power, and frontal coherence. Frontal coherence, but not power asymmetry, positively correlated with moral reasoning, emotional stability and inner orientation, and negatively correlated with anxiety. In a longitudinal TM study, gamma power and power asymmetry did not change during tasks or TM practice, while frontal coherence increased linearly during tasks, and as a step-function during TM - rising to a high level after 2-months TM practice. These data suggest that individuals quickly master TM practice. Long-term benefits are seen in activity.

Stärkere Beteiligung der Gehirnhälften an kognitiven Funktionen

Teilnehmer am Programm der Transzendentalen Meditation zeigten sowohl bei analytischen (linke Hemisphäre) als auch bei räumlichen Aufgaben (rechte Hemisphäre) eine größere Aktivierung der jeweiligen Gehirnhälfte. Das bedeutet, dass bei Ausübenden der Transzendentalen Meditation beide Hemisphären flexibler und dynamischer auf Aufgaben reagieren.

Referenz: Bennett JE, Trinder J. Hemispheric laterality and cognitive style associated with Transcendental Meditation. Psychophysiology 1977 14(3):293-296.

Änderung der mittleren Gesamtkohärenz in allen Gehirnarealen

Die Studie zeigte, dass Erfahrungen Transzendentalen Bewusstseins häufig mit Perioden eines natürlichen Atemstillstands verbunden waren und dass die Versuchspersonen während dieser Zeiträume des Atemstillstands eine höhere mittlere EEG-Kohärenz in allen Frequenzen und allen Gehirnarealen aufwiesen als während der Kontrollperioden, in denen die Probanden den Atem bewusst anhielten.

Referenz: Badawi K, Wallace RK, Orme-Johnson D, Rouzeré A-M. Electrophysiologic characteristics of respiratory suspension periods occurring during the practice of the Transcendental Meditation program. Psychosomatic Medicine 1984 46(3):267-276.

Erhöhter zerebraler Blutstrom

Personen, die Transzendentale Meditation ausüben, zeigten während der Ausübung einen deutlich erhöhten zerebralen Blutstrom im Gegensatz zu Kontrollpersonen, die mit geschlossenen Augen stillsaßen. In weiten Teilen des Gehirns warwährend der Ausübung der Transzendentalen Meditation ein erhöhter Blutstrom zu bemerken, sowohl im occipitalen(hinteren) Bereich des Gehirns, wie im Diagramm oben dargestellt, als auch im Vorderhirn.

Referenz: Jevning R, Anand R, Beidebach M, Fernando G. Effects on regional cerebral blood flow of Transcendental Meditation. Physiology and Behavior 1996 59(3):399-402.

Übersicht wissenschaftlicher Studien Statistische Grundbegriffe Neueste
Forschungsergebnisse

Maharishi-Effekt, soziale Gesundheit, Weltfrieden
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